Freitag, 13. April 2018

T.G.i.F. - bis zum bitteren Ende

Tach auch Liebeleins. Ich bin ermüdet. Ermattet. Und das liegt nicht an der Frühjahrsmüdigkeit oder an den Diclos, die ich mir gerade zu Gemüte führe. Es liegt an der immer gleichen Diskussion seit nicht nur gefühlten Jahrzehnten. Eigentlich wollte ich kein TGiF schreiben, aber es muss da mal was raus. Weil ich da seit gestern drüber nachdenke.

Gestern abend, 20:15 Uhr. TV-Prime-Time hätte man früher gesagt. Wir sind mit unserem abendlichen Gewusel noch nicht ganz so weit, dass wir uns unserer alternativen Prime-Time aus Amzonien widmen können. Also läuft der Fernseher so vor sich hin im Hintergrund. Der WDR hat fertig mit Nachrichten, Tatort im Hintergrund ist eher so braucht man jetzt auch nicht, ich vergesse, dass Donnerstags Mare-TV kommt und schalte unbedacht auf Vox und diese Echo-Verleihung. Die blöde Idee dahinter: Dann läuft halt ein bißchen Musik solange.

Blöd. Ich weiß. Vor allem, weil ich vorher durchaus einiges gelesen hatte über die vorausgehende  Kontroverse. Über die Nominierung für diesen Kollegen, den ich zum Glück bis dato allenfalls aus dem EinsLive-BaboBus kannte und diesem anderen, dessen Namen ich mir nicht merken kann, der sich aber anhört wie der kleine Bruder eines Badreinigers. Und auch entsetzt bin. Über die Texte, ihre entlarvende Dummheit, aber vor allem darüber, dass ein Fernsehsender und eine ganze Industrie das Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit ausbreiten, um billige Publicity zu generieren und einfach mal so dem Antisemitismus eine Bühne bieten. Und das an Jom Hashoa, dem Holocaust Gedenktag. Arm. Erbärmlich. Unendlich traurig. So weit, so klar für mich.

Dann kam das, was kommen musste. Worüber ich seit gestern nachdenke. Recht früh kam die Kategorie Rock National und mein erster Gedanke war: Lass Kraftklub gewinnen. "Keine Nacht für Niemand" ist ein tolles Album.( ich muss das wissen, ich hab die Zielgruppe im Haus, die mich unweigerlich dran teilhaben lässt.) Das würde also in Ordnung gehen.  Der eigentliche Grund hinter meiner Großzügigkeit: Ich ahne, was kommt, wenn die Hosen gewinnen. Und ich will es nicht mehr hören. ich kann es nicht mehr hören.

Kraftklub gewann nicht. Dafür die Hosen. Ich behielt recht mit dem, was kommen musste. Herr Frege ging alleine auf die Bühne und hielt die Rede, die wir Hosen-Fans von ihm kennen. Und es hat mich unendlich genervt. Unendlich. Ich wartete nur darauf, dass Onkel Wolfgang (Niedecken) auf die Bühne hechtet und zum nächsten "Arsch huh, Zäng ussenander" bittet. Seitdem denke ich darüber nach, warum es mich so genervt hat.

Es hat mich nicht genervt, dass Campino sagte, was gesagt werden musste. Mich hat genervt, dass er es immer noch sagen muss. Dass er es in zunehmender Schärfe sagen muss. Dass ich diese Ansprache seit 30 Jahren sinngemäß höre. Dass er anscheinend mit seinen Ansprachen immer nur die erreicht, die ihm sowieso zustimmen. Dass sich einfach nichts ändert, nein, dass es wieder schlimmer geworden ist, viel schlimmer. Wir waren schon mal weiter. Das hat mich einfach unglaublich genervt und ermüdet. Wer es nicht gesehen hat: auf Youtube findet es sich mehrfach.

Danach hatte ich dann mal so überhaupt keine Lust mehr, dieser jämmerlichen Veranstaltung weiter zuzuschauen und hab mir lieber die (fiktive) CMAward-Verleihung in Nashville angesehen. Erspart blieb mir dadurch die Reaktion der in Frage stehenden tatsächlich den Preis gewinnenden sogenannten Künstler. Wie man lesen kann, war sie immerhin eins: Entlarvend.

Heute morgen hab ich mir Campinos Ansage nochmal angesehen. Es ließ mich nicht los, dass es mich so genervt hat. Dieser Gesichtsausdruck von Campino, als er aufsteht, um zur Bühne zu gehen. Wahrscheinlich hat er dasselbe gedacht, was ich hier versuche darzulegen: "Es kotzt mich an, wieder und wieder dasselbe sagen zu müssen. Aber ich werde es tun. Weil es sein muss". Niemand sonst übrigens hat es getan. Er blieb der Einzige. ( Zur Ehrenrettung anderer Anwesender: ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass auch die Kraftklub-Jungs was dazu gesagt hätten. Und wenn sie nur "Spring aus dem Fenster" intoniert und adressiert hätten)

Auch wenn einige gerne gerade gegen Campino schießen und ihn als Gallionsfigur der "Punk ist tot" Twitter-Memes sehen, seit er es gewagt hat, eine Krawatte zu tragen - Man kann zu ihm stehen, wie man will, aber man muss ihm eines lassen: Er hat Durchhaltevermögen. Gerade auch in dieser Sache.  Er ist vielleicht auch reichlich desillusioniert, aber noch lange nicht resigniert ( um dann doch nochmal Herrn Niedecken zu zitieren ).  Und deswegen: Hosen, wir sehen uns am 24.Mai. Wir werden wieder mitbrüllen, wenn die Nasenflöte kommt "Nazis raus" . Bis zum bitteren Ende


   







Freitag, 16. März 2018

T.G.i.F. - Höflichkeit ist eine Zier

...... doch besser geht es ohne ihr ...... Anscheinend.

Tach auch Liebeleins. Geht es Euch auch so, dass Ihr das Gefühl habt, der allgemeine Umgang miteinander wird zunehmend rücksichtsloser? Abgesehen davon, dass - zu Recht - allgemeiner Werteverfall, Ellenbogen- und Selbstbedienungsmentalität beklagt wird, scheinen auch ganz grundlegende Regeln komplett außer Kraft gesetzt worden sein. Oder bin ich nur extrem empfindlich geworden?

Nehmen wir ein exemplarisches Beispiel. Meine geschätzte Twitter-Followerschaft nimmt allmorgendlich Anteil an meiner Wette mit mir selbst, verniedlichend Busfahrer-Bingo genannt. Aufgrund der immer noch nicht lenzigen Großwetterlage nutze ich gezwungenermaßen die Großraumlimousinen des VRR. Ich wohne genau zwischen zwei Bushaltestellen, eine bei uns in der Siedlung, eine an der nahe gelegenen Hauptstraße. Theoretisch könnte ich alle 10 Minuten einen Bus in die Innenstadt nehmen, praktisch kann ich nur den halbstündlich fahrenden sogenannten "Omma-Bus" nehmen. Die Buslinien, die an der Hauptstraße halten, haben auch einen Volksmund-Namen, den ich hier aber nicht nennen werde. Für Shitstorm-Moderation fehlt mir die Zeit. Den Rest könnt Ihr Euch denken. Ich nehme also den "Omma-Bus". Ich steige an der Anfangsstation ein. Für gewöhnlich in einen leeren Bus. Mit mir steigen, wenn es hoch kommt, 2 - 3 andere People ein. Jeden Morgen begrüße ich den Busfahrer mit einem freundlichen Guten-Morgen-Gruß und einem Lächeln. Bingo - wenn der Busfahrer den Gruß erwidert. Doppel-Bingo, wenn er dabei auch noch lächelt. Niete - wenn er nichts sagt. Doppel-Niete, wenn er beim Nichtssagen auch noch eine besonders grummelige Miene zur Schau trägt, die besagt: "Fresse, ey" . Ratet, welches Bingo-Feld besonders gut gefüllt ist. Kleiner Tipp: Die beiden erstgenannten sind es nicht.

Ich werde es nie verstehen. Nie. Was bitte, gibt einem das? Was denkt man, damit bezwecken zu können? Was bitte macht einem daran das Leben leichter? Mein Busfahrer-Bingo ist dabei nur examplarisch. Man kann es allüberall beobachten, wo Menschen sich in gewöhnlichen Alltagssituationen begegnen, ob in einer Arztpraxis, einer Bäckerei, einem Supermarkt und und. Und es ist nur ein Spiegelbild des allgemeinen Diskurses im Land, der über alle möglichen und unmöglichen Themen geführt wird. Dabei selten qualifiziert. Da findet sich ein bedeutender Schriftsteller shitbestormt in der rechten Ecke wieder, weil er spitzzüngig Sorgen formuliert hat, die sich nur wenige trauen, auszusprechen. Da muss ein Bergmann a.D. , der sich seit Jahren tatkräftig ehrenamtlich! engagiert und der aufgrund übergriffigen Benehmens eigene Regeln aufstellt, förmlich als Antichrist herhalten. Vornehmlich angegriffen von denen, die in weiche Sessel furzen und nie auch nur einen kleinen Finger ehrenamtlich gerührt haben. Sondern im Gegenteil auch noch zum größten Teil für das Entstehen der Situationen verantwortlich sind, denen sich die Essener Tafel mutig stellt. Womit ganz nebenbei erwiesen wäre: Die alte Regel "die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche" gilt auch nicht mehr. So, das musste ich mal loswerden. Ende der Suada.

Was war sonst noch? Viel. Es war so einiges los seit dem letzten TGiF. Und nachdem ich schon ausgiebig suadiert habe, picke ich mir einfach die schönen Momente der letzten Wochen raus. Es gab auch andere, aber für heute iss genug gejammert. Als wir da hätten zunächst einmal die Kettenraucher. Die Chainsmokers in Düsseldorf, bei einem ihrer ganz wenigen Deutschland-Konzerte! Es war sensationell. Die absolut großartigste, überraschendste Show, die ich seit langem gesehen habe. Eigentlich war es ja von mir nur so eine "Och ja, warum nicht. Feiern wir doch bei den Kettenrauchern unseren Hochzeitstag Idee", aber es war einfach toll. Atemberaubend. Wir waren tief beeindruckend und habe ich nochmal die Chance, eine Show der Beiden zu sehen - sofort.



Kurz danach war ich mit der Herzensfreundin beim schönen Finnen zur heartbreaking century Tour und auch das war ein feines Konzert. Von den 3 Sunrise-Avenue-Konzerten, die ich bis jetzt gesehen habe, war nun das in der Westfalenhalle tatsächlich das Beste. Wenn auch - noch unter dem Eindruck der Chainsmokers stehend - in der Tat ein bißchen nun ja langweilig. Aber schön isser. Auch live.

Dann hatten wir ja tatsächlich Urlaub und auch wenn der Plan "in dieser Woche kümmern wir uns nur um uns" nur bedingt aufging - wir hatten immerhin ein paar wohlig wonnige Wellness-Tage. In der holländischen Veluwe Nähe Apeldoorn mieteten wir uns in ein Wellness-Hotel mit angeschlossener Therme ein und waren sehr, sehr angetan. Drei Tage im Bademantel, nachhaltig und durchdacht verwöhnt, man könnte sich daran gewöhnen. War aber auch bitter nötig, nach all dem Gedriss im Winter. Wir werden sehen, wie lange es vorhält. Zur Sicherheit haben wir direkt den nächsten Urlaub gebucht. Den aber wieder auf und nicht am Wasser. Yippie Jopi, wie der Ruhebewahrer jubelte.


Damit das Ganze hier nicht allzu episch gerät und ich am Weltschlaftag auch noch dem Team Mittagsschlaf die Ehre erweisen kann - jubelnd ab zur

Statistik: 

Trost der Woche: Käsekuchen à la Unique mit Dank an die netteste Cafehaus-Besitzerin 
ever ever für immer wieder dringend benötigte Nervennahrung in der Mi-Pa. 

 
Glückwunsch der Woche: "Oh wie schön ist Panama" - der kleine Bär und der kleine Tiger
 feiern Happy 40.  Ich danke für eine Weisheit für die Ewigkeit, die uns seitdem begleitet.    
Zufall der Woche: Zu jedem Topf passt ein Debakel - manchmal hat sie
 Recht, die Autokorrektur (©Meisje für alle auf Twitter) 
Lobhudelei der Woche: Unser Engelchen glüht vor Begeisterung über Glühwürmchen    
Beobachtung der Woche: Schließt sich eine Konfitüre, 
öffnet sich eine andere. (©SoLala auf Twitter) 
Erkenntnis der Woche: Bei manchen Menschen hört der Lebenslauf nach 
dem Seepferdchen auf (©Elli_vator auf Twitter) 
Stoßseufzer der Woche: Mit 66 Prozent..... da fängt das Elend an.
 (©der Ruhebewahrer zur Gro-Ko-Abstimmung ) 
Prognose der Woche: Der Letzte schließt die Büchse der
 Pandora (©Wiase auf Twitter) 
Anscheinend vergessene Regel der Woche: Wer ficken will, 
muss freundlich sein. 
Schwimmchallenge der Woche: Faltenfrei ins blaue Licht    
Guter Rat der Woche: 



Allen ein schickes Wochenende. 
Brettert über keine Drempels, über die ich nicht auch brettern würde. 

Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
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Freitag, 23. Februar 2018

T.G.i.F. - von Kettenrauchern und anderen Lichtblicken

Tach auch Liebeleins. Wie isset Euch? Noch keiner eingefroren? Dafür aber viele in den Fängen der Männergrippe gefangen, wie man hört!Pflegt Euch tapfer. Wir brauchen Euch.

Hier ist die Lage so mittelprächtig. Aber hej - immerhin schon etwas entzerrter als noch vor Wochen. Zuerst mal das Erfreulichste. Ihr erinnert Euch an meine Bitte vor 2 Wochen, so von wegen Daumendrücken für den Heimschläfer. Er, sie, es TOEFL-testete. Der Englisch-Sprachstandstest ist im High-Score-Level ausgelaufen. Wir haben uns sehr, sehr gefreut. Well done. Sprachstand bestimmte auch den letzten TGiF, für den in letzten akademischen Zügen liegenden Rheinländer durfte/musste ich ein ellenlanges Gesetz aus der Wahlsprache ins Deutsche übersetzen. Was niet het grootste Plezier. Helaas, Pindakaas, wie der Holländer sagen würde. Was tut man nicht alles für den hauseigenen Juristen. Aber ich war ja gut drin in der Sprache. Seit Wochen höre ich konsequent Holland-Radio. Ich kann das Gewürge in deutsche Land einfach nicht mehr ertragen. Wenn etwas wirklich Wichtiges passiert, wird es mir Radio Veronica auch verraten. Wenn dieses Groko-Ko Gezerre überstanden ist, wechsel ich vielleicht auch wieder. Immerhin - das O statt U in Schlz beschert einem ja schon mal eine angenehmere Stimmfärbung. Man muss auch schon für Kleinigkeiten dankbar sein.

A propos Kleinigkeiten. Gutes Stichwort. Die waren es auch, die mich über die letzten von mir als extrem anstrengend empfundenen Wochen trugen. Kennt Ihr dieses Gefühl, wenn Ihr morgens Reste aus Voltaren- und Zahnpastatuben quetscht und dabei denkt:  I feel you, I feel it so well.  Immer denkt man, jetzt. Jetzt geht nichts mehr. Und dann kommt von irgendwoher noch ein Rest Energie her. Und noch einer. Und der letzte. Jetzt aber echt der Allerletzte. Und immer macht man weiter und immer kommt noch ein bißchen aus der Tube. Never ending story.  Ich sagte es schon im letzten Ewigkeiten her TGiF : Was mich so fertig macht, ist das fehlende Licht. Nicht die Kälte, nicht der Winter. Da bin und bleibe ich nordish by nature. Und immerhin - ich wurde erhört. Es ist zwar eisemopsegefrierpunktkalt da in diesem Draußen, aber die Sonne scheint ! Die Sonne! Und zwar verschwenderisch. Man kann Hollywood schon erahnen. Und so lange behilft man sich eben


Manche Lichtblicke muss man sich eben selbst schaffen. Womit wir wieder bei den Kleinigkeiten wären, die das Leben etwas feiner machten in den letzten Wochen. Als da gewesen wären: Ein lukullischer Festakt im Trixelinischen Kreise. Wovon es leider keine Fotos gibt. #ausgierigenGründen zugegebenermaßen. Dschungelige Feuerwache bei, von und mit den Drachentöters und eine vom Regen in die Traufe geratene Karnevalsflucht über den Pommesäquator. Samt leichter Überfischung. Und ein Huhn, welches auf einmal meinen Nachhauseweg kreuzte und eilig vor mir her tippelte. . Was ich unglaublich lustig fand. Warum auch immer. Zeigt vermutlich nur meinen monemtanen Gemütszustand.


Und weil das mit den selbstgeschaffenen Lichtblicken so prima geklappt hat, machen wir doch am besten direkt damit weiter. So der Plan. Am Sonntag geben wir den Kettenrauchern die Ehre, das Weihnachtsgeschenk der Blagens. Wie mir Twitter-Pics aus Amsterdam zeigten, war dieser von mir eher unbedarft getane Wink mit dem Zaunpfahl wirklich eine gute Idee. Mal sehen, ob die nichts schuldig bleiben. Und damit der Abend nicht in einem unzumutbaren Fahr-Chaos endet, hab ich uns mal kurzerhand ein Secret Escape im japanischen Viertel gebucht. Samt Sky Spa. Ich werde berichten. Danach noch Ultimo-Gegurke und dann Urlaub ! Ebenfalls mit Spa. Allerdings nicht im Sky, sondern nur am See. Aber wird bestimmt auch toll. Weil, muss jetzt mal. Und haben wir uns auch verdient. Sehr sogar. Genau wie

Die Statistik         

Cookie der Woche: Angesichts des desolaten Zustands der Bundeswehr habe ich jetzt 
folgenden Drei-Punkte-Plan: Ausreisen. Einmarschieren. Krönung 
Mahnung der Woche: Die einzigen Waffen in Schulen sollten 
Gulaschkanonen sein. ( ©Klinikchef auf Twitter) 
Plan der Woche: Ich geh besser in die Politik. Da klappt 
das mit den Diäten (©PunkMetalOma auf Twitter) 
Gewissensfrage der Woche: Bist du tagaktiv oder nachtaktiv? - Nein !
 ( ©Trixelinchen auf Twitter) 
Projekt der Woche: Wir lernen Selbstfürsorge-Kompetenz (die Trixelinchen und ich)
Erkenntnis der Woche: Ich hab alles kapiert. Jetzt darf sich nur 
nichts mehr ändern. (©Fliegenklatsche auf Twitter) 
Stoßseufzer der Woche: Vielleicht ist Politik einfach nicht das 
Richtige für die SPD (©RalfHeimann auf Twitter) 
Sinnbild der Woche: Die Tulpen bringt in diesem Jahr der Eisbär 


Beobachtung der Woche: In der Praxis meiner Ärztin steht eine Karte: "Ich bin krank.
 Habe die Symptome gegoogelt. Es gibt drei Möglichkeiten: Pest, Borkenkäfer oder Zylinderkopfdichtung "( ©Haarfesttiger auf Twitter) 
Gelingen der Woche: Ich mache mir ja gerne eine Liste mit guten Vorsätzen. 
Für das Jahr 2018 stand drauf: Zehn Kilo abnehmen! - Bis jetzt können Sie die
 Zahl durchstreichen und drüberschreiben: 
Fehlen nur noch 13 ! (©Schueper auf Twitter) 
Mißlingen der Woche: In der Wohnung eines 87jährigen Nigerianers wurden 
6 Milliarden € gefunden. Über viele Jahre hatte er versucht, sein Geld mit anderen zu
 teilen,  aber nie hat ihm jemand auf seine Emails geantwortet (©Stullenandy auf Twitter) 


Allen ein schickes Wochenende. 
Antwortet trotzdem auf keine Mail, auf die ich auch nicht antworten würde. 


Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
Weitere Links auf Nachfrage   


Freitag, 26. Januar 2018

T.G.i.F. - zuviel ist zuviel

Tach auch Liebeleins. Freunde der Nacht. Bzw. der dunklen Stunden. Ist das grausam oder ist das grausam? Wie nicht von mir gefälschte Statistiken glaubhaft versichern, ist NRW mittlerweile nicht nur führend in der Länge der Staus ( an einem normalen Tag hat NRW soviel wie der Rest der Republik zusammen....) , sondern auch das Land mit dem größten Sonnenmanko. Es ist - amtlich bestätigt - der dunkelste Winter seit ever ever ever.  Ganze 10, in Worten Zehn Sonnenstunden hatte NRW im Dezember und der Januar war bis jetzt auch nicht besser. Man hat mittlerweile jeden Morgen das Gefühl, sich noch einmal mehr zusammenreißen zu müssen als normal, um diese dunklen Tage zu überstehen. Das mit dem Ruhestand am Nordpol muss ich wohl nochmal überdenken - wobei, die haben wenigstens Polarlichter. Und Pinguine.

Überdenken - ein gutes Stichwort. Das sollten wirklich mal so Einige einiges. Leute, Leute, Leute. Wenn man noch einen Rest guten Mutes über hat - die allgemeine Stimmungslage und vor allem das allgegenwärtige Gemeckere  und Ge-Klugscheissere im Zusammenspiel mit großkotziger eigen definierter politischer Korrektheit nimmt einem auch noch diesen Rest. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es faszinierend. So Autounfall-faszinierend. (den Vergleich darf man im Gaffer-Zeitalter mutmaßlich auch nicht mehr ziehen) Scheint mir jedenfalls eine niemals platzende Blase zu sein, in der sich so einige ausgesprochen kommod eingerichtet haben. Eine Eigenmund-geblasene wohlgemerkt. Wenn ich so (nur noch zufällig, ich schwör) die Kommentare so Einiger in so einigen Netzwerken oder unter Beiträgen lese.Da machen es sich so manche fucking einfach. Stempel drauf, zack, feddich. Und dann wieder gemütlich in der eigenen Selbstgerechtigkeit suhlend sich auf der Couch zurücklehnen.... Hören sich so einige eigentlich mal selber zu? SO ändert man jedenfalls nichts. Gar nichts. Aber merkta eigentlich selbst oder? Oder. Nicht. Die, die es merken sollten, lesen vermutlich nicht hier. Oder überlesen. Whatever. Was weiß ich.

Wer so gar nichts merkt in diesen Tagen, sind diverse selbsternannte Captains Obvious. Herr, Himmel, Kehrblech. Was auch immer der Herr runterschmeissen möge, es kann nur besser werden. So ein bißchen den Cleveren und Arroganten raushängen lassen, kann ja sehr amüsant sein. Wenn man es kann. ( wer es übrigens formvollendet kann, ist Karl Lagerfeld. Gestern abend noch in einer Doku bewundert.) Witzige und geistreiche Klugscheisserei lasse ich ja durchgehen, aber Klugscheisserei um der Klugscheisserei willen, nervt dann auch (nicht nur) mich sehr! So sehr, dass Betroffene und Co.Betroffene in einsame Beschlussfassung gingen: Es geht bis hierher und nicht mehr weiter. Nie mehr weiter. Manchmal wird man an einen Punkt geführt, an dem man sich fragen muss: "Und was tut das Ganze für mich?" und wenn man diese Frage dann mit "eigentlich nichts" beantwortet, dann ist der Punkt da, an dem man Konsequenzen zieht und sonst gar nichts.  Ich für meinen Teil ziehe jetzt erstmal meinen bewährten Freitags-Joker. Proudly presenting 

die Statistik: 


Bild der Woche: Huch 


Gegensatz der Woche: dafür in höheren Lagen noch Schnee 



Statement der Woche: Geld ist für mich etwas, was man mit vollen Händen 
zum Fenster rausschmeisst, damit es zur Tür wieder reinkommt 
(©Karl der Große Lagerfeld. Jaha. So geht kluge Klugscheisserei)
Wunsch der Woche: Habe Löffel. Gebt mir Weisheit
 (©Spreepunk auf Twitter) 
 (noch ein) Nervfaktor der Woche: Die Freunde, für die hier immer gefragt wird, 
wissen echt gar nix (©Mailwurm666auf Twitter) 
Bedauern der Woche: Vor vier Wochen war hier mehr 
Kartoffelsalat ( ©Klinikchef auf Twitter) 
Cookie der Woche: Ich war ja auch mal stürmisch 
Deutung der Woche: Die Freiheitsstatue hat zu. Besser kann man 
die Welt zur Zeit nicht erklären. (©Baykoru auf Twitter)
Stoßseufzer der Woche: Es ergibt alles keinen Sinn. 
Sie müssen sich das nicht schönreden. (©Paraneues auf Twitter) 
Gefahr der Woche: Badematten. Das Blitzeis in
 Badezimmern (©MeinolfsSchwester auf Twitter) 
Klagegesang der Woche: Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit. 
Es sei denn, es ist Winter. (©KermitNRW auf Twitter)   
Übersetzung der Woche: "Ich weise vorsorglich darauf hin...... " - Erwachsenendeutsch 
für "noch so ein Ding Augenring (©MarleneHellene auf Twitter)  
Warnung der Woche: Wenn die Polizisten fragen: "Wissen Sie, warum wir Sie anhalten?" 
ist "Weil es nicht so gefährlich ist wie Verbrecher fangen" 
die falsche Antwort (©Kolonialwarenkönig auf Twitter) 
Offene Rechnung der Woche: Viele Nebensachen ergeben zusammengezählt 
eine Hauptsache. Eigentlich (©Ethniesoph auf Twitter) 

Allen ein schickes Wochenende 
Zählt keine Nebensachen, die ich nicht auch zählen würde. Es sei denn, sie sind schön. 

Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
( und in einem Post über Klugscheisserei noch einmal mehr )
Links auf Nachfrage     

Freitag, 12. Januar 2018

T.G.I.F. - endlich 18

Tach auch Liebeleins. Hartelijk welkom in unserer kleinen feinen, wenn auch nur noch unregelmäßg stattfindenden Freitagsrunde. Alles gut bei allen? Feiertage gut überstanden? Wir melden soweit nichts Aufregendes, viel Arbeit, wenig Ehr. So ungefähr. Aber dafür passen noch alle Schals und auch die Duschkabine lässt sich noch schließen. Geht doch.

Endlich Alltag 


Wenn ich ganz ehrlich bin, freue ich mich sogar ein wenig darüber, dass nunmehr erst einmal ganz normaler Alltag einkehrt. Jetzt müssen wir nur noch Karneval ignorieren, dann haben wir das Gröbste geschafft. Und ansonsten? Gute Vorsätze? Anyone? Also ich eher nicht so, das ist immer so frustrierend. Allerdings wüsste ich gerne, wo man in diesem Jahr Nervensägen und im Glashaus sitzende Steineschmeisser(innen) denn so abgibt. Gibt's da schon Erkenntnisse? Wüsste ich ehrlich gerne, Ich kann ja nicht dauernd meine Voodoo-Puppe bemühen. Die ist schon ganz durchlöchert, soviele Pickel am Arsch, wie ich schon gestochen hab.... Was anderes traue ich mich leider nicht. Könnte ja sein, dass das am Ende noch funktioniert. Und man will ja seinen Heiligenschein nicht verlieren.


Endlich 18


A propos dieses Jahr. Das Jahrtausend ist volljährig geworden. Endlich 18. Ist Euch das schon aufgefallen? Das bedeutet, Blagen, die im Jahr 2000 geboren wurden, kommen einem jetzt auf der Straße im Auto entgegen! Das muss man sich mal vorstellen. Unfassbar. So alt kann man gar nicht werden, wie man sich dabei fühlt. Tjanun. Sagen wir es mit dem Herrn Spieler: Happy New Beer !

War sonst noch was? Nicht wirklich. Zum Glück. Das Endlich 18 Jahr begann halbwegs unaufgeregt. Die größten Aufreger brachte noch das Wetter. Fast wäre alles hinweggeweht worden, aber die Burglinde drehte noch rechtzeitig ab. Dafür gab es ( nicht nur)  am Niederrhein Hochwasser. Zum Glück ging es nicht über die kritische Marke. Hätte ich gut die Hochwasser-Touristin geben können. Aber man kann ja nicht alles haben. So musste ich mich mit den daily Hochwasser Update Fotos begnügen, die der Herr Papa mir schickte. Ihr dürft Euch jetzt auch begnügen und zwar mit der


Statistik: 


Stoßseufzer der Woche: Bis ich gecheckt habe, ob es missverständlich, übergriffig, 
unsensibel oder political incorrect ist, habe ich vergessen, 
was ich sagen wollte. (©Thomas Gottschalk auf Twitter)  
Hoffnung der Woche: Und für irgendwen bist Du die 42 (©Missoggi auf Twitter) 
Erinnerung der Woche:  Verständnis haben ist keine Einbahnstraße. 
Wissen ja auch viele nicht mehr (©dieMim auf Twitter) 
Erkenntnis der Woche: Backen aufblasen reicht nicht, 
man muss auch pfeifen können (©derOppa vom Twitter-Pogobär) 
Cookie der Woche: Pardauz! Man sollte viel öfter Pardauz sagen! 
Konzept der Woche: Wie sieht Dein Plan für die Zukunft aus? - Mittagessen -
ich meinte langfristig -Abendbrot? (©Michael Jur auf Twitter)
Einsicht der Woche: Jedes Nein nach außen 
ist ein Ja nach innen (©Magicbird auf Twitter) 
Aufforderung der Woche: Mitunter bedarf es eines
 Blickes hinter die Panade (©Schaugeschaeft auf Twitter) 
Bedauern der Woche: In meiner Familie haben gleich 2 menschen eigene 
KFZ-Werkstätten und ich sehe es als mein Versagen, dass 
keine davon "Autokorrektur" heißt (©UlfHenrich auf Twitter) 
Bilder der Woche: the daily Hochwasser Updates        

         
Allen ein schickes Wochenende. 
Latscht an kein Wasser, an das ich nicht auch latschen würde. 

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