Freitag, 23. Februar 2018

T.G.i.F. - von Kettenrauchern und anderen Lichtblicken

Tach auch Liebeleins. Wie isset Euch? Noch keiner eingefroren? Dafür aber viele in den Fängen der Männergrippe gefangen, wie man hört!Pflegt Euch tapfer. Wir brauchen Euch.

Hier ist die Lage so mittelprächtig. Aber hej - immerhin schon etwas entzerrter als noch vor Wochen. Zuerst mal das Erfreulichste. Ihr erinnert Euch an meine Bitte vor 2 Wochen, so von wegen Daumendrücken für den Heimschläfer. Er, sie, es TOEFL-testete. Der Englisch-Sprachstandstest ist im High-Score-Level ausgelaufen. Wir haben uns sehr, sehr gefreut. Well done. Sprachstand bestimmte auch den letzten TGiF, für den in letzten akademischen Zügen liegenden Rheinländer durfte/musste ich ein ellenlanges Gesetz aus der Wahlsprache ins Deutsche übersetzen. Was niet het grootste Plezier. Helaas, Pindakaas, wie der Holländer sagen würde. Was tut man nicht alles für den hauseigenen Juristen. Aber ich war ja gut drin in der Sprache. Seit Wochen höre ich konsequent Holland-Radio. Ich kann das Gewürge in deutsche Land einfach nicht mehr ertragen. Wenn etwas wirklich Wichtiges passiert, wird es mir Radio Veronica auch verraten. Wenn dieses Groko-Ko Gezerre überstanden ist, wechsel ich vielleicht auch wieder. Immerhin - das O statt U in Schlz beschert einem ja schon mal eine angenehmere Stimmfärbung. Man muss auch schon für Kleinigkeiten dankbar sein.

A propos Kleinigkeiten. Gutes Stichwort. Die waren es auch, die mich über die letzten von mir als extrem anstrengend empfundenen Wochen trugen. Kennt Ihr dieses Gefühl, wenn Ihr morgens Reste aus Voltaren- und Zahnpastatuben quetscht und dabei denkt:  I feel you, I feel it so well.  Immer denkt man, jetzt. Jetzt geht nichts mehr. Und dann kommt von irgendwoher noch ein Rest Energie her. Und noch einer. Und der letzte. Jetzt aber echt der Allerletzte. Und immer macht man weiter und immer kommt noch ein bißchen aus der Tube. Never ending story.  Ich sagte es schon im letzten Ewigkeiten her TGiF : Was mich so fertig macht, ist das fehlende Licht. Nicht die Kälte, nicht der Winter. Da bin und bleibe ich nordish by nature. Und immerhin - ich wurde erhört. Es ist zwar eisemopsegefrierpunktkalt da in diesem Draußen, aber die Sonne scheint ! Die Sonne! Und zwar verschwenderisch. Man kann Hollywood schon erahnen. Und so lange behilft man sich eben


Manche Lichtblicke muss man sich eben selbst schaffen. Womit wir wieder bei den Kleinigkeiten wären, die das Leben etwas feiner machten in den letzten Wochen. Als da gewesen wären: Ein lukullischer Festakt im Trixelinischen Kreise. Wovon es leider keine Fotos gibt. #ausgierigenGründen zugegebenermaßen. Dschungelige Feuerwache bei, von und mit den Drachentöters und eine vom Regen in die Traufe geratene Karnevalsflucht über den Pommesäquator. Samt leichter Überfischung. Und ein Huhn, welches auf einmal meinen Nachhauseweg kreuzte und eilig vor mir her tippelte. . Was ich unglaublich lustig fand. Warum auch immer. Zeigt vermutlich nur meinen monemtanen Gemütszustand.


Und weil das mit den selbstgeschaffenen Lichtblicken so prima geklappt hat, machen wir doch am besten direkt damit weiter. So der Plan. Am Sonntag geben wir den Kettenrauchern die Ehre, das Weihnachtsgeschenk der Blagens. Wie mir Twitter-Pics aus Amsterdam zeigten, war dieser von mir eher unbedarft getane Wink mit dem Zaunpfahl wirklich eine gute Idee. Mal sehen, ob die nichts schuldig bleiben. Und damit der Abend nicht in einem unzumutbaren Fahr-Chaos endet, hab ich uns mal kurzerhand ein Secret Escape im japanischen Viertel gebucht. Samt Sky Spa. Ich werde berichten. Danach noch Ultimo-Gegurke und dann Urlaub ! Ebenfalls mit Spa. Allerdings nicht im Sky, sondern nur am See. Aber wird bestimmt auch toll. Weil, muss jetzt mal. Und haben wir uns auch verdient. Sehr sogar. Genau wie

Die Statistik         

Cookie der Woche: Angesichts des desolaten Zustands der Bundeswehr habe ich jetzt 
folgenden Drei-Punkte-Plan: Ausreisen. Einmarschieren. Krönung 
Mahnung der Woche: Die einzigen Waffen in Schulen sollten 
Gulaschkanonen sein. ( ©Klinikchef auf Twitter) 
Plan der Woche: Ich geh besser in die Politik. Da klappt 
das mit den Diäten (©PunkMetalOma auf Twitter) 
Gewissensfrage der Woche: Bist du tagaktiv oder nachtaktiv? - Nein !
 ( ©Trixelinchen auf Twitter) 
Projekt der Woche: Wir lernen Selbstfürsorge-Kompetenz (die Trixelinchen und ich)
Erkenntnis der Woche: Ich hab alles kapiert. Jetzt darf sich nur 
nichts mehr ändern. (©Fliegenklatsche auf Twitter) 
Stoßseufzer der Woche: Vielleicht ist Politik einfach nicht das 
Richtige für die SPD (©RalfHeimann auf Twitter) 
Sinnbild der Woche: Die Tulpen bringt in diesem Jahr der Eisbär 


Beobachtung der Woche: In der Praxis meiner Ärztin steht eine Karte: "Ich bin krank.
 Habe die Symptome gegoogelt. Es gibt drei Möglichkeiten: Pest, Borkenkäfer oder Zylinderkopfdichtung "( ©Haarfesttiger auf Twitter) 
Gelingen der Woche: Ich mache mir ja gerne eine Liste mit guten Vorsätzen. 
Für das Jahr 2018 stand drauf: Zehn Kilo abnehmen! - Bis jetzt können Sie die
 Zahl durchstreichen und drüberschreiben: 
Fehlen nur noch 13 ! (©Schueper auf Twitter) 
Mißlingen der Woche: In der Wohnung eines 87jährigen Nigerianers wurden 
6 Milliarden € gefunden. Über viele Jahre hatte er versucht, sein Geld mit anderen zu
 teilen,  aber nie hat ihm jemand auf seine Emails geantwortet (©Stullenandy auf Twitter) 


Allen ein schickes Wochenende. 
Antwortet trotzdem auf keine Mail, auf die ich auch nicht antworten würde. 


Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
Weitere Links auf Nachfrage   


Freitag, 26. Januar 2018

T.G.i.F. - zuviel ist zuviel

Tach auch Liebeleins. Freunde der Nacht. Bzw. der dunklen Stunden. Ist das grausam oder ist das grausam? Wie nicht von mir gefälschte Statistiken glaubhaft versichern, ist NRW mittlerweile nicht nur führend in der Länge der Staus ( an einem normalen Tag hat NRW soviel wie der Rest der Republik zusammen....) , sondern auch das Land mit dem größten Sonnenmanko. Es ist - amtlich bestätigt - der dunkelste Winter seit ever ever ever.  Ganze 10, in Worten Zehn Sonnenstunden hatte NRW im Dezember und der Januar war bis jetzt auch nicht besser. Man hat mittlerweile jeden Morgen das Gefühl, sich noch einmal mehr zusammenreißen zu müssen als normal, um diese dunklen Tage zu überstehen. Das mit dem Ruhestand am Nordpol muss ich wohl nochmal überdenken - wobei, die haben wenigstens Polarlichter. Und Pinguine.

Überdenken - ein gutes Stichwort. Das sollten wirklich mal so Einige einiges. Leute, Leute, Leute. Wenn man noch einen Rest guten Mutes über hat - die allgemeine Stimmungslage und vor allem das allgegenwärtige Gemeckere  und Ge-Klugscheissere im Zusammenspiel mit großkotziger eigen definierter politischer Korrektheit nimmt einem auch noch diesen Rest. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es faszinierend. So Autounfall-faszinierend. (den Vergleich darf man im Gaffer-Zeitalter mutmaßlich auch nicht mehr ziehen) Scheint mir jedenfalls eine niemals platzende Blase zu sein, in der sich so einige ausgesprochen kommod eingerichtet haben. Eine Eigenmund-geblasene wohlgemerkt. Wenn ich so (nur noch zufällig, ich schwör) die Kommentare so Einiger in so einigen Netzwerken oder unter Beiträgen lese.Da machen es sich so manche fucking einfach. Stempel drauf, zack, feddich. Und dann wieder gemütlich in der eigenen Selbstgerechtigkeit suhlend sich auf der Couch zurücklehnen.... Hören sich so einige eigentlich mal selber zu? SO ändert man jedenfalls nichts. Gar nichts. Aber merkta eigentlich selbst oder? Oder. Nicht. Die, die es merken sollten, lesen vermutlich nicht hier. Oder überlesen. Whatever. Was weiß ich.

Wer so gar nichts merkt in diesen Tagen, sind diverse selbsternannte Captains Obvious. Herr, Himmel, Kehrblech. Was auch immer der Herr runterschmeissen möge, es kann nur besser werden. So ein bißchen den Cleveren und Arroganten raushängen lassen, kann ja sehr amüsant sein. Wenn man es kann. ( wer es übrigens formvollendet kann, ist Karl Lagerfeld. Gestern abend noch in einer Doku bewundert.) Witzige und geistreiche Klugscheisserei lasse ich ja durchgehen, aber Klugscheisserei um der Klugscheisserei willen, nervt dann auch (nicht nur) mich sehr! So sehr, dass Betroffene und Co.Betroffene in einsame Beschlussfassung gingen: Es geht bis hierher und nicht mehr weiter. Nie mehr weiter. Manchmal wird man an einen Punkt geführt, an dem man sich fragen muss: "Und was tut das Ganze für mich?" und wenn man diese Frage dann mit "eigentlich nichts" beantwortet, dann ist der Punkt da, an dem man Konsequenzen zieht und sonst gar nichts.  Ich für meinen Teil ziehe jetzt erstmal meinen bewährten Freitags-Joker. Proudly presenting 

die Statistik: 


Bild der Woche: Huch 


Gegensatz der Woche: dafür in höheren Lagen noch Schnee 



Statement der Woche: Geld ist für mich etwas, was man mit vollen Händen 
zum Fenster rausschmeisst, damit es zur Tür wieder reinkommt 
(©Karl der Große Lagerfeld. Jaha. So geht kluge Klugscheisserei)
Wunsch der Woche: Habe Löffel. Gebt mir Weisheit
 (©Spreepunk auf Twitter) 
 (noch ein) Nervfaktor der Woche: Die Freunde, für die hier immer gefragt wird, 
wissen echt gar nix (©Mailwurm666auf Twitter) 
Bedauern der Woche: Vor vier Wochen war hier mehr 
Kartoffelsalat ( ©Klinikchef auf Twitter) 
Cookie der Woche: Ich war ja auch mal stürmisch 
Deutung der Woche: Die Freiheitsstatue hat zu. Besser kann man 
die Welt zur Zeit nicht erklären. (©Baykoru auf Twitter)
Stoßseufzer der Woche: Es ergibt alles keinen Sinn. 
Sie müssen sich das nicht schönreden. (©Paraneues auf Twitter) 
Gefahr der Woche: Badematten. Das Blitzeis in
 Badezimmern (©MeinolfsSchwester auf Twitter) 
Klagegesang der Woche: Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit. 
Es sei denn, es ist Winter. (©KermitNRW auf Twitter)   
Übersetzung der Woche: "Ich weise vorsorglich darauf hin...... " - Erwachsenendeutsch 
für "noch so ein Ding Augenring (©MarleneHellene auf Twitter)  
Warnung der Woche: Wenn die Polizisten fragen: "Wissen Sie, warum wir Sie anhalten?" 
ist "Weil es nicht so gefährlich ist wie Verbrecher fangen" 
die falsche Antwort (©Kolonialwarenkönig auf Twitter) 
Offene Rechnung der Woche: Viele Nebensachen ergeben zusammengezählt 
eine Hauptsache. Eigentlich (©Ethniesoph auf Twitter) 

Allen ein schickes Wochenende 
Zählt keine Nebensachen, die ich nicht auch zählen würde. Es sei denn, sie sind schön. 

Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
( und in einem Post über Klugscheisserei noch einmal mehr )
Links auf Nachfrage     

Freitag, 12. Januar 2018

T.G.I.F. - endlich 18

Tach auch Liebeleins. Hartelijk welkom in unserer kleinen feinen, wenn auch nur noch unregelmäßg stattfindenden Freitagsrunde. Alles gut bei allen? Feiertage gut überstanden? Wir melden soweit nichts Aufregendes, viel Arbeit, wenig Ehr. So ungefähr. Aber dafür passen noch alle Schals und auch die Duschkabine lässt sich noch schließen. Geht doch.

Endlich Alltag 


Wenn ich ganz ehrlich bin, freue ich mich sogar ein wenig darüber, dass nunmehr erst einmal ganz normaler Alltag einkehrt. Jetzt müssen wir nur noch Karneval ignorieren, dann haben wir das Gröbste geschafft. Und ansonsten? Gute Vorsätze? Anyone? Also ich eher nicht so, das ist immer so frustrierend. Allerdings wüsste ich gerne, wo man in diesem Jahr Nervensägen und im Glashaus sitzende Steineschmeisser(innen) denn so abgibt. Gibt's da schon Erkenntnisse? Wüsste ich ehrlich gerne, Ich kann ja nicht dauernd meine Voodoo-Puppe bemühen. Die ist schon ganz durchlöchert, soviele Pickel am Arsch, wie ich schon gestochen hab.... Was anderes traue ich mich leider nicht. Könnte ja sein, dass das am Ende noch funktioniert. Und man will ja seinen Heiligenschein nicht verlieren.


Endlich 18


A propos dieses Jahr. Das Jahrtausend ist volljährig geworden. Endlich 18. Ist Euch das schon aufgefallen? Das bedeutet, Blagen, die im Jahr 2000 geboren wurden, kommen einem jetzt auf der Straße im Auto entgegen! Das muss man sich mal vorstellen. Unfassbar. So alt kann man gar nicht werden, wie man sich dabei fühlt. Tjanun. Sagen wir es mit dem Herrn Spieler: Happy New Beer !

War sonst noch was? Nicht wirklich. Zum Glück. Das Endlich 18 Jahr begann halbwegs unaufgeregt. Die größten Aufreger brachte noch das Wetter. Fast wäre alles hinweggeweht worden, aber die Burglinde drehte noch rechtzeitig ab. Dafür gab es ( nicht nur)  am Niederrhein Hochwasser. Zum Glück ging es nicht über die kritische Marke. Hätte ich gut die Hochwasser-Touristin geben können. Aber man kann ja nicht alles haben. So musste ich mich mit den daily Hochwasser Update Fotos begnügen, die der Herr Papa mir schickte. Ihr dürft Euch jetzt auch begnügen und zwar mit der


Statistik: 


Stoßseufzer der Woche: Bis ich gecheckt habe, ob es missverständlich, übergriffig, 
unsensibel oder political incorrect ist, habe ich vergessen, 
was ich sagen wollte. (©Thomas Gottschalk auf Twitter)  
Hoffnung der Woche: Und für irgendwen bist Du die 42 (©Missoggi auf Twitter) 
Erinnerung der Woche:  Verständnis haben ist keine Einbahnstraße. 
Wissen ja auch viele nicht mehr (©dieMim auf Twitter) 
Erkenntnis der Woche: Backen aufblasen reicht nicht, 
man muss auch pfeifen können (©derOppa vom Twitter-Pogobär) 
Cookie der Woche: Pardauz! Man sollte viel öfter Pardauz sagen! 
Konzept der Woche: Wie sieht Dein Plan für die Zukunft aus? - Mittagessen -
ich meinte langfristig -Abendbrot? (©Michael Jur auf Twitter)
Einsicht der Woche: Jedes Nein nach außen 
ist ein Ja nach innen (©Magicbird auf Twitter) 
Aufforderung der Woche: Mitunter bedarf es eines
 Blickes hinter die Panade (©Schaugeschaeft auf Twitter) 
Bedauern der Woche: In meiner Familie haben gleich 2 menschen eigene 
KFZ-Werkstätten und ich sehe es als mein Versagen, dass 
keine davon "Autokorrektur" heißt (©UlfHenrich auf Twitter) 
Bilder der Woche: the daily Hochwasser Updates        

         
Allen ein schickes Wochenende. 
Latscht an kein Wasser, an das ich nicht auch latschen würde. 

Wie immer gilt: Wer Tippfehler findet, kann sie behalten. 
Links auf Nachfrage 

Samstag, 30. Dezember 2017

Was vom Jahr so übrig blieb

Jedes Jahr die gleiche Frage: Was wird es sein, woran wir uns aus diesem Jahr erinnern? Wie jedes Jahr die gleiche Antwort: Es werden (hoffentlich) die guten Momente sein, die die wir uns selbst geschaffen haben, die Erinnerungen, die wir uns selbst geschenkt haben. Denn wenn nicht wir, wer dann?

Symptomatisch für dieses Jahr war bei uns zum einen der sich immer stärker auswirkende  chronische Zeitmangel #ausGründen. ( und wenn man dann endlich mühselig abgeknapste Zeit findet, muss der PC erstmal 90 in Worten neunzig Minuten updaten. Wenn das kein Mobbing ist, dann weiß ich auch nicht.) Daher fällt auch der Jahresrückblick in diesem Jahr weit weniger episch aus als sonst. Die, die mich begleiten, haben es ja schon zu Weihnachten um die Ohren gehauen bekommen, die brauchen es jetzt auch nicht nochmal. To whom it sonst noch may concern: Allet online. Vonne Seitenlinie aus kommt Ihr weiter. Zu allet und allem. 

Zum anderen war es bei uns ein Jahr, das gekennzeichnet war von vielen Sorgen. Die ganz großen Katastrophen blieben aus, aber sie lauern unverändert. Im Moment ist gerade sowas wie Jahresendruhe eingekehrt und da wir im bewährten Kreis auch schon alle Vorbereitungen fürs bewährte Jahresend-Wok-n-Roll getroffen haben, nehme ich mir zumindest die Zeit, eines zu vervollständigen. Nämlich die

Jahresstatistik:

Fremd-Stolz des Jahres: He did it. Er wird kein Krabbenfischer in der Beringsee. 
Glückauf dem staatlich geprüften Rechtskandidaten. Made my year.
Mein Stolz des Jahres: We did it. Und ich darf mich Heldin der Schleuse nennen.
Bedauern des Jahres:  Watt en Jammer met het Weer.
Ziel des Jahres: Einmal mit dem Boot bis an die Noordzee
Erkenntnis des Jahres: Solange es die Enten nicht vom Sturm weht, 
Therapie des Jahres: brauchen wa nicht. Dänemark tut es auch. 


Reinfall des Jahres: die Umsetzung des guten Vorsatzes des Jahres 2016 
( und diverser Jahre zuvor) Nie wieder Extraschicht!
Lied des Jahres: Something like this ( The Chainsmokers & Coldplay )
Album des Jahres: Laune der Natur ( die toten Hosen)
Konzert des Jahres: und nochmal : Laune der Natour 
( das beste am Advent sind und bleiben die toten Hosen )
Film des Jahres:  Our souls at night ( Robert Redford und eine für mich
 überraschend großartige Jane Fonda)
Serien des Jahres: Designated Survivor  (Weil erstens fast schon nostalgisch in
 fake news Zeiten und zweitens Kiefer Sutherland).
Black Mirror ( weil selten so überrascht und restlos begeistert worden von einer Serie)   
und auch in diesem Jahr wieder Bloodline ( allerdings auch nur, weil diese Serie 
mir persönlich aus verschiedenen Gründen sehr nahe geht )
Buch des Jahres: "Nach uns die Pinguine" von Hannes Stein ( mit reichlich 
Vorsprung vor Schlafen werden wir später von Zsuzsa Bank. Aber dies immerhin das Buch, 
welches mir etwas bestätigt hat, was ich dieses Jahr auch einsehen musste. Dafür danke) 


Allen einen schicken Rutsch ins neue Jahr !
Knallt einfach nichts, was ich nicht auch knallen würde.


Sonntag, 17. Dezember 2017

Drei gute Dinge im Advent

Erstens kommt es anders 


und zweitens als man denkt. Damit wäre unsere diesjährige Vorweihnachtszeit wohl trefflich zusammengefasst. Hier ätzt und knirscht es an allen Enden im Gebälk. Leben ist wirklich das, was passiert, während man noch Pläne macht. Ich hätte zwar auf weitere Beweise dafür dankend verzichten können, aber mich fragt ja keiner. Zumindest nicht danach. Nach vielem anderen schon. Manchmal wäre ich echt gerne das von J.F.K. beschworene "Dein Land". Aber nun. However. Wie Ihr wisst, halte ich manches unter der Blog-Decke, es ist und war noch nie meins, Kümmernisse und Sorgen mitleidheischend in die Timeline zu zwitschern. Was ich aber gerne tun möchte, ist, die paar wenigen Lichtblicke des diesjährigen Advent zu verewigen. Zum einen, weil ich Euch daran gerne teilhaben lassen möchte. Zum anderen einfach so für mich. Um mich selbst zu erinnern, dass es sie gibt und gab:

Drei (und mehr) gute Dinge im Advent  


Auf Twitter gibt es den Hashtag "drei gute Dinge des Tages", dessen Intention mich zu diesem kleinen Advent-Rückblick inspirierte. (Oder wie wir in grauer digitaler Vorzeit - als Hashtags noch einfach Schlagworte hießen - unsere Blogeinträge verschlagworteten: #DasBesteamAdventsinddietotenHosen . Ach ja, das waren noch Zeiten......)

Mittelalterlicher Lichter-Weihnachtsmarkt 


Zunächst einmal starteten wir mit einem höchst überfälligen Treffen in den Monat. Endlich mal wieder Live-Time für die Assigen. Gemeinsam waren wir auf dem mittelalterlichen Lichter-Weihnachtsmarkt in Dortmund-Fredenbaum und tankten auf. Vor allem das derzeit so sehnlich vermisste Licht, aber auch ganz handfest mit überraschenden Getränken wie Glühbier, was keiner von uns vorher je getrunken hatte, wovon wir aber außerordentlich angetan waren, mit Spaßbädern für die Seele und natürlich mit aufgespießten Leckereien, begleitet von richtig guter Live-Musik. Kurzum - viel besser kann ein Weihnachtsmarktbesuch nicht sein. Wiederholung für nächstes Jahr fest eingeplant. Weitere Einzelheiten und Bilder findet Ihr beim Engelchen. 




Und damit zur Laune der NaTour. 


Tatsächlich ausgerechnet am Nikolausabend, dem familieninternen hohen Feiertag war in diesem Jahr Ziehung für das traditionellen Weihnachtskonzert en famille. Nach zwei Jahren Abstinenz tatsächlich auch wieder mit dem one and only Original, dem Mann mit der Triangel und seiner bewährten Combo, die ein richtig, richtig gutes episches Konzert spielten. Es war im Vorfeld ausgesprochen schwierig gewesen, an Karten zu kommen, obwohl die Karten wiederum nur über den eigenen Fan-Shop verkauft wurden. Am Abend des Vorverkaufs saßen wir pünktlich wie die Maurer mit vier Mann in drei Städten eingeloggt vor PCs, Smartphones, Chromebooks mit der Devise Nehmt, was ihr kriegen könnt, Wenn wir zuviel haben, unsere Freundeskreis-eigene Warteliste ist lang genug. Hahahaha. Mit Ach und Krach ergatterten wir die Karten für Köln. Für Dortmund und Düsseldorf - keine Chance, nada. Die Hosen sind leider in der breiten Masse angekommen, an Tagen wie dieser sei Dank. Das wissen sie auch und sie gaben alles, um zu untermauern, dass sie immer noch das sind, was sie immer waren. Eine ehrliche, mit viel Herzblut und Spaß aufspielende Band, die auch ganz viele alte Lieder für die "alten" "richtigen" Fans darboten. Ich kann nicht mehr nachvollziehen, wie oft ich die Hosen schon live gesehen habe, aber das Köln-Concert 2017 war auf jeden Fall eins der besten. Hat uns allen viel, viel Spaß gemacht. Und besonders stolz waren wir auf unseren "life-hack", dank dem wir es echt schafften, die Begleitumstände eines epischen Hosen-Konzerts mitten in der Woche in der nur für einen von uns um die Ecke liegende Domstadt einigermaßen erträglich auch für uns arbeitende Bevölkerung erträglich hinzukriegen.



Nikolaus, komm in unser Haus 



Kalkbrenner im FZW Dortmund


Den dritten Lichtblick verfrühstückten wir dann am Ende unserer "Urlaubs-"Woche, nach der wir eigentlich Urlaub bräuchten. Oder eine Kur. So musste es dann der "kleine" der Gebrüder Kalkbrenner richten. Seit seinem Album "Ways over water" ist Fritz Kalkbrenner ein fester Bestandteil vor allem der Playlist des Gatten und mir. Eigentlich sind wir ja überhaupt keine Anhänger von Techno oder Elektro-Mucke, aber dieses Album passt einfach so gut zu uns und unseren Ways over water, dass es eben diesen besonderen Platz bei uns hat. Und so schenkte mir der Ruhebewahrer auch die Tickets für das Konzert letzten Freitag. Es war anders, für uns spannend und als Fazit: Wir bleiben im Herzen Kinder des Rockn'Roll und um es mit den Hosen zu sagen, am Freitag waren wir eher "nur zu Besuch".  Dennoch - Fritz Kalkbrenner hat hat auch im maximal zu 2/3 gefüllten FZW Dortmund alles gegeben und eine richtig gute Show abgeliefert. Die Kritikpunkte, die ich habe, gelten auch nicht ihm, der sich tatsächlich sehr sympathisch und nahbar präsentierte.  Sondern dem eigenartig zwischen Emo und Aggressivität mäandernden Publikum, die ganz sicher nicht nur extrem schlecht riechenden Shit geraucht hatten. Wir hatten es uns ja gerade noch bei den Hosen angeschaut, wie das so geht mit einem pogenden, hart feiernden Publikum und ich kenne es aus 40 Jahren Rock-Konzertbesuchen auch nicht anders, als dass bei diesen Events ein ungeschriebener Verhaltenskodex gilt, an den sich bis auf wenige Ausnahmen alle halten. Von diesem Kodex hatte am Freitagabend definitiv kaum einer Kenntnis. Welcher Gedanke mir dabei durch den Kopf ging, ist leider unblogbar und ich möchte das aus Pietätsgründen auch nicht öffentlich diskutieren. Also zurück zur Mucke: Kurz vor Konzertende machte Fritz mir mit Sky and Sand ein besonderes Vorweihnachts-Geschenk. Ich kann gar nicht genau sagen, warum, aber dieses Lied hat einen ganz besonderen Stellenwert bei mir und ist in meiner persönlichen ewigen Besten Liste ganz ganz weit vorne. Wahrscheinlich hat Fritze auf Twitter gelesen, dass ich komme und daraufhin seinen Bruder gefragt "Du, Paule, heute kommt die Britta. Darf ich vielleicht so ganz ausnahmsweise einmal so ein bißchen Sky and Sand?" und der Paule hat gesagt "Na gut, ausnahmsweise. Aber nur, weil es die Britta ist und dieses Lied sie immer voll ins Herz trifft" So muss es gewesen sein. Ganz bestimmt. War jedenfalls mein Highlight und entließ mich damit versöhnt mit dem Abend und bereit für den Endspurt-Stress dieser Tage in die Nacht.


Dann hatten wir noch das Whisteria Lane Vorweihnachts-Grillen mit unerwartet viel Tratsch und Klatsch als Grillbeilage, die Jungs hatten Weihnachtsfeiern, die zu meinem stillen Amüsemang unterschiedlicher nicht hätten sein können und nächste Woche hebe ich noch mit Trixelinchen den ein oder anderen Becher Glühwein. Auch dies eine Tradition, die bewahrt werden muss. E basta. Egal, was drumherum alles abgeht.  Und dann ist vielleicht, hoffentlich ein ruhiges Weihnachtsfest in Sicht. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn mir nichts und niemand dazwischen grätscht, melde ich mich vielleicht dies Jahr noch mit meinem Jahresrückblick, aber nur wenn.... Ihr wisst schon. 

Euch wünsche ich eine gute und nicht zu aufregende und stressige letzte Vorweihnachtswoche und vor allem ein schönes Fest im Kreise hoffentlich all Eurer Lieben. Enden möchte ich hier mit einem Zitat eines alten Hosen-Stücks, welches eben passt. Auf die, die mich in den letzten Tagen so lieb und nett begleitet und aufgebaut haben. 

"Wir seid immer da, auch ohne Grund - weil wir Freunde sind. 
Wir schwören uns immer wieder, dass das Beste vor uns liegt. 
Die Jahre ließen Spuren - man kann sie deutlich sehen. 
Wir würden uns das so nie sagen, weil wir Freunde sind. 
Wenn wir verlieren, bauen wir uns auf - alles, weil wir Freunde sind. 
Der Rest der Welt, wir scheißen drauf - alles, weil wir Freunde sind. " 

Danke dafür